Milo – mein Freund

Hej hej – Hebbe hier!

Habt ihr auch so schön geschlemmt und gefeiert an Jul (sprich: Jüül)? Ach so, ihr sagt ja Weihnachten! Bei uns war es wie immer total schön! Ich habe ein großes Fell zum Kuscheln bekommen und viele neue Familiengeschichten auf Lager, aber Moment: Zuerst wollte ich euch ja noch jemanden vorstellen: Milo.

Milo ist mein bester Freund! Er ist auch ein Hund – ein Eurasier, um genau zu sein. Er ist erst vier, also noch viel kleiner als ich. Milo hat wunderbar weiches schwarzes Fell, ist verkuschelt und verständig und kann supercoole Tricks! Die Menschenfamilie, bei der er wohnt, ist total multikulti. Seine Menschenmama kommt aus Indien, der Papa ist ein halber Spanier, die Kinder sind in Deutschland geboren. Eigentlich ist nur Milo ein echter Schwede.

Hebbe und Milo lernten sich im Wald kennen.

Als wir uns kennengelernt haben, waren wir beide noch ein bisschen kleiner. Wir waren mit unseren Familien irgendwo draußen im Wald unterwegs, und normalerweise trifft man bei uns in Schweden bei solchen Gelegenheiten ja keine Menschenseele. Als wir uns dann gesehen haben, haben wir uns auf Anhieb verstanden! Witzigerweise haben unsere Menschenfamilien auch einiges gemeinsam: Die hatten zum Beispiel die gleichen Bio-Hundekekse für uns dabei – natürlich diese total leckeren von Magnusson, die nicht so pappig sind. Außerdem machen sie ständig Fotos von uns. Wir posieren natürlich auch gern besonders cool!

Milo als gefragtes Model und erfolgreich auf Ausstellungen

Apropos Posieren: Milo musste vor einiger Zeit mit seiner Familie nach Deutschland umziehen, und dort hat sich sein Leben ziemlich verändert. Früher führte er ein gemütliches Familienleben – heute hat er ein straffes Programm, denn mit seinem besonderen Fell ist er als potenzieller Zuchthund entdeckt worden. Das hat ihm Auftritte auf diversen Ausstellungen beschert, bei denen er ganz locker den ein oder anderen Pokal abgesahnt hat. Kein Wunder, denn posieren kann er echt gut!

Aber dass er nicht mehr hier wohnt, macht mich schon manchmal traurig. Ich hab sogar erfahren, dass er nun eine neue Freundin hat, ich glaube sie heißt Andra.

In Bayern gibt es viel Bier – auch für Hunde.

Ich mag Milo sehr, und das, obwohl wir so verschieden sind. Wir apportieren zwar gern mal was, aber sonst? Milo scheint manchmal Bier zu trinken – sowas würde ich nie tun! Dafür wälze ich mich gern im Dreck, aber Milo: nein! Er ist da ganz etepetete! Wildes Wetter mag er auch nicht, bei Donner verzieht er sich. Trotzdem lässt er sich nichts vormachen und verteidigt sein Revier, vor allem auf Almhütten, die ihm gar nicht gehören. Essen ist für ihn auch nicht so ein zentrales Thema, solange es Futter von Magnusson ist … Ob Andra das schon bemerkt hat? Immerhin soll Liebe ja durch den Magen gehen!

Oh, ich glaub ich hab den Magnusson Futtersack gehört! Ich muss los Leute, macht’s gut! Tschühüüs,

Euer

…Und beim nächsten Mal geht es um Knut, das berühmte Ende des schwedischen Weihnachtsfestes!

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